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Immer weniger Schweizer Tabakproduzenten

In den letzten 10 Jahren ist die Zahl der Schweizer Tabakproduzenten um 50% geschrumpft.

Unser Tabak stammt zu 100% aus der Schweiz, der grösstenteils in liebevoller Handarbeit angebaut, geerntet und getrocknet wird. Hierzulande gibt es heutzutage nur noch knapp 160 Bauern, die das braune Gold in schweisstreibender Pflicht herstellen. Die Schweizer Produzenten bewirtschaften derzeit noch rund 450 Hektare. Das entspricht rund 630 Fussballfeldern. Pro Hektare rechnet man mit ca. 1000 Stunden Arbeit. Im Vergleich: Weizen benötigt lediglich 40 Stunden.

Mühselige Handarbeit: Tabakproduktion
Tabakblätter werden von der Plantage in die Trocknung gebracht.
Diese Maschine erntet die einzelnen Tabakpflanzen.

Reisen wir rund 70 Jahre zurück – im Zweiten Weltkrieg machten nur schon die Kantone Freiburg und Waadt 80% der Tabakproduktion aus. Alleine in den letzten 10 Jahren hat sich die Zahl der Tabakproduzenten halbiert. Vor allem kleinere Familienbetriebe konnten dem Druck nicht mehr standhalten oder wurden von Grosskonzernen aufgekauft. Grund für die Rückgänge ist sicherlich, dass weniger geraucht wird.

Roger Koch
Von Roger Koch
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